Ausbildung

Grundlage bildet die Welpenausbildung, welche bei uns auf dem Platz in Gruppen von bis zu 7 Welpen, möglichst unterschiedlicher Rassen stattfindet. Die Altersgruppe umfasst Hunde im Alter von der 8. – 18. Lebenswoche. Die Welpen lernen dort spielerisch die Sozialisierung mit anderen Hunden und Menschen. Es gibt Trainingsanleitungen und Übungen für die ersten Wichtigen Signale. Für die Zweibeiner ist es eine Frage- / Antwortstunde, für alle ersten Erziehungsschritte. Wenn möglich finden alle Maßnahmen auf dem Platz mit 2 Trainern statt. Aufgrund CORONA ist momentan meißt nur 1 Trainer da und es muß auf den familiären 2-beinigen Anhang verzichtet werden.

Darauf aufbauend findet der Unterricht in anderen Gruppen statt. Je nach Temperament, Lernvermögen und auch körperlicher Größe, findet sich eine Gruppe, in welcher die Grundkomandos vervollkommnet, erweitert trainiert werden. Dabei bekommt jeder Hundehalter individuell seine Tipps. Es wird auf dem Platz ausschließlich mit positiver Verstärkung gearbeitet, wobei viel Wert auf das Timing beim Hundehalter gelegt wird. Auch individuelle Probleme können dort angesprochen werden. Es werden vorbereitende Übungen für jeden erwünschte Zweck trainiert; so z.B. für Prüfungen, Beurteilungen, Tierarzthandling usw. Je nach Qualifikation der Gruppe wird das Training alltagsnah durchgeführt, wobei Ablenkungen jeglicher Art genutz werden.

Natürlich sollte man sich darüber im Klaren sein, dass Hundeausbildung konsequentes Training bedeutet und im Schnitt 2,5 Jahre investiert werden müssen. Mal so nebenbei ist es leider nicht machbar. So lange muß kein Hundehalter auf den Platz kommen, aber er sollte bis zu diesem Alter mit seinem Vierbeiner fleißig üben.

Natürlich können auch Hundehalter mit älteren Hunden und deren Problemen zu uns kommen. Meißt wird dort erst einmal ein Vorstellungstermin vereinbart, auf dem Platz, oder beim Hundehalter zu Hause. So kann sicher gestellt werden, welche Erziehungsmaßnahmen sinnvoll sind und in welche Gruppe der Hund passt.

Jeder Hundehalter hat die Möglichkeit mit einer kostenfreien unverbindlichen Schnupperstunde, das Training auf dem Platz zu testen. Dabei können mir alle wichtigen Fragen gestellt werden und dann kann sich jeder entscheiden.

Nachsatz zur Ausbildung:

Man hört immer wieder Diskussionen von Hundehaltern über
„gute und schlechte Hundeschulen.“

Sicher gibt es die unterschiedlichsten Ausbildungsmethoden,
rassespezifische Plätze und die unterschiedlichsten Ansprüche der Hundehalter.
Jeder Hundehalter sollte sich deshalb also pünktlichst und vorab informieren, wie in den einzelnen Hundeschulen gearbeitet wird, um sich richtig zu entscheiden.
Jeder Ausbilder wird sich auf seine Art und Weise bemühen, Ihnen etwas beizubringen.
Aber eine Übungsstunde pro Woche ist nur eine Anleitung, Zeit zur Korrektur, und zum Besprechen individueller Lösungen bei der Ausbildung.
Wenn nicht jeder Hundehalter täglich, mehrfach im normalen Tagesablauf diese Sachen mit seinem Hund trainiert, wird sich nie der gewünschte Erfolg einstellen.
Das Ziel sollte sein einen umweltverträglichen, gehorsamen Hund auszubilden, der mit allen alltäglichen Situationen zurechtkommt; und nicht der hundliche Soldat welcher nur auf dem Platz funktioniert.

Deshalb muß sich jeder Hundehalter darüber im klaren sein,
für das Ergebnis ist nur er selbst verantwortlich.
Die „schlechte Hundeschule“ ist nur die Ausrede für sich selbst.